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Jamaika beschließt Koalitionsvertrag

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Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. begrüßt die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen zum Thema Jagd  zwischen CDU, FDP und Bündnis90/DIE GRÜNEN in Schleswig-Holstein.

„Auch wenn wir uns in manchen Punkten etwas mehr Mut zu Veränderungen gewünscht hätten, begrüßen wir dennoch das hohe Maß an Stabilität, Verlässlichkeit und das in die Jägerinnen und Jäger gesetzte Vertrauen, das uns der Koalitionsvertrag für die kommenden 5 Jahre verspricht“, resümiert Wolfgang Heins, Präsident der 17.500 organisierten Jägerinnen und Jäger in Schleswig-Holstein.

Konkret bedeute dies (Auszug aus dem Koalitionsvertrag):

Wir streben vitale und dem Standort angepasste Wildbestände in Schleswig-Holstein an. Ziel unserer Jagdpolitik ist, weiterhin dem Arten- und Naturschutz gerecht zu sein. Ebenso setzen wir auf das Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern.

Wir werden einen „Runden Tisch“ mit Jagdverbänden, Naturschutzverbänden und Tierschutzverbänden einrichten, um jagdfachliche Fragen wie u.a. Monitoringprogramme von wildlebenden Tieren zu diskutieren.

Der Schutz und die Hege der Niederwildbestände insbesondere von Rebhuhn, Hase und Fasan werden eng verzahnt mit dem Vertragsnaturschutz der Landwirtschaft.

Grundsätzlich planen wir keine substantiellen Änderungen im Jagdgesetz. Sollte es neue Bundesregelungen geben, die eine Anpassung des Landesjagdgesetzes in Bezug auf bleifreie Jagd notwendig machen, werden wir das Landesjagdgesetz im Sinne der jetzigen landesrechtlichen Regelung überarbeiten.

Die Regelung, dass juristische Personen Flächen von der Jagdausübung befreien lassen können, werden wir im Sinne einer bundeseinheitlichen Regelung kurzfristig ändern.

Die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd wird in Hinblick auf den Gesundheitsschutz der Jägerinnen und Jäger und den Schutz der Jagdhunde (Tierschutz) zugelassen. Wir werden uns für eine bundesweit einheitliche Regelung hinsichtlich der Thematik der Schalldämpfer einsetzen.

Wir werden das Hundegesetz anpassen und bei der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes einen Ausnahmetatbestand für Jagd- und Hütehunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung schaffen.

Zudem werden wir den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schießstätten in Schleswig-Holstein aus der Jagdabgabe finanziell unterstützen.

 



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Zunehmende Sichel
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Sonntag, 03.12.17
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Termine

Helfer für den Landesbläserwettbewerb gesucht
Beginn: 20.10.2017, 14:00
Ort: Husum

Jagd- und Naturschutzseminar/ Jagdaufseherschulung 2018
Beginn: 25.01.2018, 09:00
Anmeldeschluss: 15.01.2018, 16:00
Ort: Osdorf (bei Gettorf/ Eckernförde)„Dibbern´s Gasthof“, Tel.: 04346 – 8700

Bläserseminar
Beginn: 16.02.2018, 17:00
Anmeldeschluss: 07.01.2018, 23:00
Ort: Rendsburg

Wild- und Jagdschadensseminar
Beginn: 27.04.2018, 09:00
Ort: Holstenhallen Neumünster, Neumünster

Landesbläserwettbewerb 2018
Beginn: 17.06.2018, 08:00
Ort: Husum


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