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Anwendung und Wirkungsweise von Vergrämungsmunition im Rahmen des Wolfsmanagements

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DSC 0010Mit der steigenden Population der Wölfe in Deutschland, den Übergriffen auf Nutz- und Haustiere sind zunehmende Konflikte mit Menschen vorprogrammiert. Es gab und gibt immer wieder einzelne Individuen, die keine Scheu vor dem Menschen zeigen und sich nicht verscheuchen lassen. In solchen Fällen wird dann schnell der Ruf laut nach Vergrämung mit der Waffe.

In den Medien und von einzelnen Verbandsvertretern wird die Meinung verbreitet, dass Vergrämung problemlos möglich sei. Es gäbe bspw. Vergrämungsmunition, die für solche Zwecke genutzt werden könne.

Anders als bei der Jagdausübung auf Wild darf der Wolf auf gar keinen Fall bei der Anwendung von Vergrämungsmaßnahmen getötet oder verletzt werden. Bevor die Waffe auf ein Tier gerichtet wird, muss sich die Schützin oder der Schütze im Umgang mit seiner Waffe und der Wirkung der Munition vertraut machen.

Es hat sich allerdings herausgestellt, dass bislang keine Erfahrungen mit diesen Vergrämungsmunitionen in Deutschland vorhanden und dokumentiert sind.

Um diesen Umstand zu beheben, hat der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Wolfsmanagements ein Belehrungs- und Übungsschießen am 18.07.2017 auf dem Schießstand Hasenmoor (Kreis Segeberg, Schleswig-Holstein) organisiert.

Hierzu eingeladen wurden, neben den offiziellen Wolfsbetreuern des Landes Schleswig-Holstein, Vertreter aus Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. An der Veranstaltung nahmen ca. 40 Personen aus Ehrenamt und Verwaltung teil.

 

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Anmeldeschluss: 07.01.2018, 23:00
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