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Seehundjäger: Unersetzliche Partner im Robbenmanagement des Landes Schleswig-Holstein

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Kranker HeulerUmweltminister Dr. Habeck und der Landesjagdverband stehen hinter der Arbeit ihrer ehrenamtlichen Seehundjäger.

Flintbek/Tönning: Die knapp 40 ehrenamtlichen Seehundjäger im Dienste des Landes Schleswig-Holstein sind unersetzliche Partner im Robbenmanagement. Ohne ihr ehrenamtliches Engagement wäre eine flächendeckende Betreuung des Nationalparks und  der Ostseeküste nicht möglich. Regelmäßig, so wie heute in Tönning, treffen sich diese Seehund-Experten, zur Weiterbildung, um das Robbenmanagement an den Küsten zu besprechen und aktuelle Themen zu diskutieren.   

„Unsere Seehundjäger – in Dänemark heißen sie Ranger und in Holland Seehundretter – jagen keine Seehunde. Das dürfen sie auch nicht. Aber wir Jäger haben eine Verantwortung für diese Tierart, die wir sehr ernst nehmen. Unsere Seehundjäger kümmern sich um die verwaisten, verletzten und manchmal auch totkranken Seehunde“, erklärt Marcus Börner vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein. Seehundjäger haben entlang der Küsten unter anderem die Aufgabe, tote Seehunde einzusammeln. Doch nicht immer, wenn sie gerufen werden, sind die Tiere tot. Oft klingelt das Telefon, wenn verhaltensauffällige Tiere – meist sind es kranke oder verwaiste Heuler – an den Stränden gefunden werden. Dann entscheidet der speziell ausgebildete Seehundjäger aus Tierschutzgründen, ob das Tier gute Chancen hat, allein zu überleben oder ob es den Transport in die Seehundstation nach Friedrichskoog schaffen würde. Doch manchmal sind die Tiere so geschwächt und krank, dass der Seehundjäger die Entscheidung treffen muss, die Qualen und das Leiden der Tiere zu beenden.

Nicht jedem ist dies so recht. So wird von einigen Personen seit Wochen eine sehr emotionale, unsachliche und mit ungerechtfertigter Polemik geführte Diskussion in der Öffentlichkeit geführt. Den Seehundjägern wird darin die Kompetenz abgesprochen, diese Entscheidung zur Minderung des Tierleidens treffen zu können.


Seehundjäger werden von den Tierärzten der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Wissenschaftlern der Nationalparkverwaltung, Mitarbeitern der Seehundstation Friedrichskoog und des Umweltministeriums regelmäßig geschult. Ihnen wird von den Tierärzten, Wissenschaftlern und anderen Seehund-Experten eine hohe Sachkunde bescheinigt.

Die regelmäßigen Sektionen der Tiere, die von Seehundjägern getötet werden mussten, belegen eindrucksvoll, dass sie in der jeweiligen Situation richtig entschieden haben, um den todkranken Seehunden weiteres Tierleid zu ersparen.

 



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Termine

Motorsägenlehrgang
Beginn: 26.01.2019, 09:00
Anmeldeschluss: 25.01.2019, 12:00
Ort: Sportheim Surendorf, Seestraße 13-15, 24229 Surendorf

Jagdaufseherausbildung 2019/ Jagd- und Naturschutzseminar
Beginn: 31.01.2019, 09:00
Anmeldeschluss: 05.01.2019, 12:30
Ort: Osdorf (bei Gettorf/ Eckernförde)„Dibbern´s Gasthof“, Tel.: 04346 – 8700

Fortbildungsseminar für Pless- und Parforce in "B" und "Es"
Beginn: 15.02.2019, 17:00
Anmeldeschluss: 01.01.1970, 00:00
Ort: Rendsburg Jugendfeuerwehrzentrum

Motorsägenlehrgang
Beginn: 09.03.2019, 09:00
Anmeldeschluss: 08.03.2019, 12:00
Ort: Sportheim Surendorf, Seestraße 13-15, 24229 Surendorf

Motorsägenlehrgang
Beginn: 16.03.2019, 09:00
Anmeldeschluss: 15.03.2019, 12:00
Ort: Sportheim Surendorf, Seestraße 13-15, 24229 Surendorf

Seminar „Zeitgemäße Wildbrethygiene" - Schulung zur „kundigen Person
Beginn: 01.06.2019, 09:30
Anmeldeschluss: 01.05.2019, 12:00
Ort: Naturparkzentrum Uhlenkolk, Waldhallenweg 11, 23879 Mölln


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