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Einsatz von Jagdhunden

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Entstehung und Werdegang des Hundewesens sind untrennbar mit dem Menschen und der Entwicklung der Jagd verbunden. Als Haustier und als jagdlicher Helfer des Menschen hat sich der Hund in fast allen Erdteilen zeitgleich entwickelt. Bereits 4400 bis 4000 v. Christi stand der Hund im Orient im Dienst des Menschen. Nach Europa gelangte der sogenannte Laufhund, der Stammvater der Jagdhunde, wahrscheinlich als Handelsware mit den Phöniziern.

Nützlich war dem Menschen der Urzeit der Geruchssinn des Hundes beim Aufspüren von Wildtieren und deren Verfolgung auf Fährten und Spuren, aber auch die Bereitschaft, den Menschen gegen wehrhaftes Wild zu verteidigen.

Im Laufe der Geschichte verbesserte der Mensch seine Jagdmethoden, was gleichzeitig zu einer Spezialisierung der verschiedenen Hundetypen führte.

Bereits zu dieser Zeit bildeten sich allmählich einzelne Hunderassen heraus, so der Typ Spitz, Dogge, Windhund, Jagd- und Schäferhund.

In unserem Raum waren es die Kelten, die sich bereits als engagierte Hundeleute zeigten und mit Hunden, die brackenähnlich (Keltenbracke) für die Such- und Spürjagd eingesetzt wurden, arbeiteten.

Im frühen Mittelalter waren es die Besuchsknechte, die mit ihren Leithunden, den Vorfahren unserer heutigen Schweißhunde, von Adelshof zu Adelshof zogen, um dem adligen Jäger, einen bestimmten Hirschen zu bestätigen. So sollte der Jagdherr zum gewünschten Jagderfolg kommen.

Als sich Mitte des 19. Jahrhunderts die Jagdmethoden veränderten, trat an die Stelle der Parforcejagd, an der viele Reiter und große Hundemeuten teilnahmen, die Einzeljagd. Sie wurde von einem Jäger mit Hund ausgeübt. Besonders nach der bürgerlichen Revolution von 1848 stieg das Interesse an einem vielseitig einsetzbaren Jagdhund. Mit der Vervollkommnung der Jagdwaffen trat die Hühnerjagd mehr und mehr in den Vordergrund. Der Anspruch an einen vielseitig brauchbaren Hund vor und nach dem Schuss stieg. Merkmale wie Spurwille und Wasserfreude, als unentbehrliche erbliche Anlagen, um Wild sowohl vor dem Schuss zu finden und aufzuspüren, als auch dieses nach dem Schuss zu apportieren oder dem Jäger zu verweisen gewannen immer mehr an Bedeutung in der Jagdhundezucht.

Je nach Einsatz und Verwendung unterteilt man heute die Jagdgebrauchshunde in:

· Vorstehhunde

· Apportierhunde

· Stöberhunde

· Schweißhunde

· Erdhunde

· Bracken

Eine Übersicht zu einzelnen Jagdhunderassen gibt es auf der Homepage des DJV.

 



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Termine

Helfer für den Landesbläserwettbewerb gesucht
Beginn: 20.10.2017, 14:00
Ort: Husum

Jagd- und Naturschutzseminar/ Jagdaufseherschulung 2018
Beginn: 25.01.2018, 09:00
Anmeldeschluss: 15.01.2018, 16:00
Ort: Osdorf (bei Gettorf/ Eckernförde)„Dibbern´s Gasthof“, Tel.: 04346 – 8700

Bläserseminar
Beginn: 16.02.2018, 17:00
Anmeldeschluss: 07.01.2018, 23:00
Ort: Rendsburg

Wild- und Jagdschadensseminar
Beginn: 27.04.2018, 09:00
Ort: Holstenhallen Neumünster, Neumünster

Landesbläserwettbewerb 2018
Beginn: 17.06.2018, 08:00
Ort: Husum


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