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Bläserseminar 2013 in Rendsburg

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Vom 15. bis 17. Februar  fand nun schon zum 9. Mal im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg ein Fortbildungsseminar der Landesbläserschaft für „B“-Hörner (Pless und Parforce) und Parforce-Hörner in “Es“  statt. Das Zentrum ist sehr beliebt, denn hier hat der Landesbläservorstand einen wunderbaren Seminarort zu günstigen Konditionen gefunden. Die Bläser finden eine gute Unterkunft, gut ausgestattete Seminarräume und vor allem gute Verpflegung vor. An diesem Ort lässt sich das 2005 entwickelte neue Seminarkonzept auch durchführen. Es finden keine  Massenveranstaltungen mehr  mit 100 Bläsern und einem Referenten statt, sondern zu   70 bis 80 Bläsern kommen sechs bis acht Referenten, die sie dann in Gruppen    zu höchstens zehn Bläsern unterrichten. Da kann man sich dann besser dem Einzelnen widmen. Doch auch das Gruppenblasen kommt nicht zu kurz. Die heutigen Übungsleiter waren teilweise von weither angereist: Andreas Rometsch aus Schwaben, Christine Bogner aus Hessen; Günter Lunemann, Prof. Uwe Bartels, Klaus Vagt und Günther Raschke aus Niedersachsen; aus der näheren Heimat kamen Michael Mull - Lübeck und Tim Hasenkamp - Hartenholm bei Bad Segeberg. Sie alle haben langjährige Erfahrung als Gruppenleiter oder auch Wertungsrichter.

Die Seminare sind auch immer als Vorbereitung für die Wettbewerbe gedacht. Bei dem diesjährigen Kürwettbewerb können sich neben den Gruppen auch Soli, Duos und bei den Parforcehörnern Trios melden. In den Übungsgruppen wurde viel Gewicht auf Basisunterricht gelegt. Die Atem- und Ansatztechnik ist der Schlüssel zum Erfolg. Beim Vorblasen hörte der einzelne Bläser, wann sein Ton „schön“ klingt. Glückte es dann, war die Freude groß und das bläserische Selbstbewusstsein stieg. Nach der vielen Technik wurde aber auch neue Stücke eingeübt und daran das exakte Zusammenspiel geübt.

Die „ES“-Hörner übten Stücke mit einer sogenannten Bouché-Stimme. In dieser Stimme kommen die Töne „H“ und “A“ vor, die man durch Stopfen erhalten kann. (Bläser wissen natürlich, dass in diesem Zusammenhang nicht das Strümpfestopfen gemeint ist, sondern das  Stopfen der Hand in den Horntrichter, wodurch die Tonhöhe verändert wird.) Wer diese Technik beherrscht, bekommt auf dem Wettbewerb sogar einen Bonuspunkt. Geübt wurde zum großen Teil an Stücken zu St. Hubertus, denn auf dem Wettbewerb werden erstmalig im Rahmen einer Hubertusmesse die darin von verschiedenen Gruppen vorgetragenen „ES“-Hornstücke von Richtern gewertet.

Da jeder Übungsleiter hat seine eigene Art hat und die Bläser die verschiedenen Leiter und ihre Methoden auch kennlernen konnten, hatte   Bläserobfrau Wargenau-Hahn die Teilnehmer so eingeteilt, dass sie im Laufe des Seminars von drei unterschiedlichen Referenten lernen konnten. Das wurde von allen sehr positiv aufgenommen.

Das Blasen kann sehr anstrengend sein, dabei kann es vorkommen, dass man sich verkrampft und verspannt. Auch daran hatte die Seminarleitung gedacht.  Aus Itzehoe war extra ein kerniger, junger Physiotherapeut gekommen, um die BIäser in den Pausen einzeln zu massieren. Das Angebot nahmen die Teilnehmer gerne an und kamen ganz gelockert und frohgelaunt in ihre Gruppen zurück.

Am Ende des „Hauptkampftages“, dem Samstag, bedankte sich Bläserobfrau Wargenau-Hahn bei den Übungsleitern für die schweißtreibende Arbeit mit einem Badehandtuch mit Jagdhornsymbol. Aber auch die Bläser selbst bekamen jeder zu ihrer großen Überraschung ein kleines Handtuch mit Horn, damit beim Entwässern des Hornes das Wasser nicht immer auf dem Parkettfußboden der Säle landen muss. Beim anschließenden grünen Abend zeigten die Bläser, was sie bereits gelernt hatten. Erstaunlich in welch kurzer Zeit neue Stücke präsentiert werden können. Die gemischten Gruppen (Pless und Parforce) trugen die „Waldkauzpolka“ vor. Die Es-Hörner stellten erstmals Trios mit Stücken aus Uwe Bartels Notenbuch „Musik zu St. Hubertus Bd. 2“ vor. Mit Ihren Vorträgen hätten sie sich schon auf dem Wettbewerb sehen lassen können. Klangbeispiele für Trios und andere Besetzungen gibt es auf einer CD, die die Bläser gerne mitnahmen, um zu Hause weiterüben zu können. Doch auch im Quartett wurde ein Stück präsentiert, das ist insofern interessant, weil auf dem Wettbewerb auch Gruppen mit nur vier „Es“-Hornbläsern auftreten können. Ein Höhepunkt sind immer die Alphornklänge, mit denen der grüne Abend abgerundet wurde. Einige Bläser nahmen das Wort „Abend“ nicht so wörtlich – sie verwechselten es wohl mit „Morgen“!!!!

Nach dem Seminar ist vor dem Seminar – der Termin im nächsten Jahr: 21. bis 23. Februar 2014.

 

Jörn Neupert

 

 



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