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24. Landeskürwettbewerb der Jagdhornbläser

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1A-Hubertusmesse-Appengroß

Der Landeskürwettbewerb 2013 fand dieses Mal im Süden Schleswig-Holsteins statt, nämlich in Appen in der Kreisjägerschaft Pinneberg. Der Veranstaltungsort war die Marseille-Kaserne. Für Bläser mag ein Wettbewerb in einer Kaserne zunächst etwas befremdlich klingen. So fragten sich die Veranstalter im Vorwege, melden sich genügend Gruppen und wird der Ort von der Öffentlichkeit angenommen?

 

Für die Bläser war der Inhalt der Ausschreibung wichtig, nicht der Austragungsort. Neben den Kategorien für Gruppen konnte man sich zusätzlich im Solo, Duo oder auch im Trio dem Wettbewerb stellen. Davon machten die Bläser reichlich Gebrauch. Erfreulich, dass sich auch viele Jugendliche angemeldet hatten. Im Solo starteten 18 Jugendliche und nur 10 Erwachsene. Es gehört schon einiger Mut dazu, sich alleine vor ein großes Publikum zu stellen und sich zu präsentieren. Um die Veranstaltung noch attraktiver insbesondere für die „ES“-Hörner zu gestalten, hatte sich die Landesbläserobfrau Wargenau-Hahn etwas Besonderes ausgedacht. Erstmalig in Deutschland wurde eine Hubertusmesse in einen Wettbewerb integriert. Das bedeutet, dass viele Stücke, die in der Messe liturgisch vorgesehen sind, gleichzeitig von den Richtern bewertet werden. Die Ausschreibung wurde von den Gruppen honoriert. Es kamen sogar Bläser aus dem benachbarten Dänemark, aus Hamburg, Niedersachsen und dem weit entfernten Bayern. Mit der Meldung von 35 Gruppen konnte man zufrieden sein, zumal der Trend, sich einem Wettbewerb zu stellen, auch bundesweit rückläufig ist.

 

Das Gelände der Marseille-Kaserne gleicht mit seinem alten Baumbestand eher einer großzügigen Parkanlage als einem militärischem Gelände. Wer also erst einmal die Wache passiert hat, der findet sich in einer großzügig gestalteten Grünanlage wieder. Der große Zuschauerandrang fehlte allerdings. Es war Wahlsonntag und das anhaltend schlechte Wetter hielt wohl auch manch Interessierten zu Hause. Trotzdem lauschte   eine sehr große Bläser-Fangemeinde den Darbietungen.

 

Die Bläser selber fanden die Lokalität hervorragend, denn an den zwei Wettbewerbsstandorten standen zwei Kantinen zu Verfügung und draußen sorgten Bier- und Grillstände für das Wohl der Teilnehmer. Die Zuschauer konnten sich während der Pausen an den unterschiedlichsten Ständen informieren z.B. über Honigherstellung, was im Rahmen des Bienensterbens besonders aktuell war. Am Infomobil der KJS Pinneberg konnte man etwas über die aktuelle heimische Tierwelt oder am Stand der Wolfsbetreuer etwas über die Rückkehr des Wolfes nach Schleswig-Holstein erfahren. Jugend pro Natur versuchte die junge Zuhörerschar mit Spielen zu aktivieren. Aus Kiel stellte sich ein Bläserstudio mit Hornartikeln vor. Wer nicht übers Wetter klagte war die Firma Rowedder aus Neumünster, die wetterfeste Jacken anbot!! Vor der Siegerehrung gab die Rettungs- und Hundestaffel des ASB Pinneberg Einblicke in ihre praktische Arbeit.

 

Nachdem bis zum Mittag alle Bläser ihre Vorträge im Trockenen abgeliefert hatten, begann pünktlich um 13.30 Uhr der Hubertusgottesdienst, den alle Bläser des Wettbewerbes mit dem Signal „Begrüßung“ - auch „Fürstengruß“ genannt - eröffneten. Von dem einsetzenden Dauerregen ließen sich weder Standortpfarrer Tübler noch die „Es“-Hornbläser ablenken. Unbeeindruckt brachten alle Gruppen vom „Introitus“ bis zu den „Glocken“ ihr Stück feierlich zu Gehör. In seiner Predigt mahnte Pfarrer Tübler   einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Schöpfung und der Natur an, für den die Legende des St. Hubertus steht. Es war eine beindruckende Veranstaltung, die aber sehr unter den Unbilden des Wetters litt. Bei Sonnenschein hätte man die Darbietungen besser würdigen können. Daher ist ein objektives Urteil über das Experiment „Hubertusmesse im Wettbewerb“ nur eingeschränkt möglich. Am Ende der Messe sammelten Kinder der „Holmer Frischlinge“ die Kollekte ein, die zum Einen bestimmt war für schwerstkranke Kinder, (Schirmherr Rolf Heidenberger engagiert sich mit „Appen musiziert“ dafür) zum Anderen für die Jugendbläserarbeit des LJV.

 

Eine weitere Herausforderung war für die Bläserobfrau die Siegerehrung, denn alle Bläser wollten schnell wieder ins Trockene. So fehlte dieses Mal das längere gemeinsame Blasen, nur Schirmherr Rolf Heidenberger hielt eine knappe Ansprache, bei der er den von ihm gestifteten Sonderpreis - ein Fürst-Plesshorn – der vorher ausgelosten jugendlichen Bläserin Wibke Horn überreichte. Der Wettbewerb konnte daher relativ zügig beendet werden.

 

Zum Schluss gilt ein großer Dank der ausrichtenden KJS Pinneberg mit ihrem Vorsitzenden Hans-Albrecht Hewicker und den vielen Helfern aus Vorstand, Jägerschaft und den Bläsergruppen Bullenkuhlen, Tornesch-Ahrenlohe und Holm für ihren engagierten Einsatz. Ein besonderes Lob verdient die Baumschule Reinke, die jedem der 500 Bläser eine kleine Rotbuche geschenkt hatte – ein kleiner Beitrag zur Aufforstung Schleswig-Holsteins! Auch der Mercedes-Vertretung BurmesterPartner sei gedankt für den finanziellen Beitrag zur Herstellung des ansprechend gestalteten Programmheftes und die Bereitstellung von zwei Kleinbussen. Für die Bereitstellung des Geländes und die tatkräftige Unterstützung in allen Bereichen sei Oberstleutnant  Truelsen mit seinen Soldaten herzlich gedankt.

 

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb, auf nach Ostholstein zum Gut Görtz am 11. Mai 2014.

 

Ergebnisse der schleswig-holsteinischen Corps:

 

Die maximale Punktzahl für alle Gruppen war 360 Punkte:

 

„Gruppe Jugend“

 

1. Jugendgruppe des Hegeringes Malente (Eut) 323 P;

2. Holm Frischlinge (Pi)307 P;      3. „Dreelöper“ (Eid) 290P.

 

„Solo Jugend“

 

1.Carolin Osterkamp (Eut) 356 P; 2.Jost Hamann (Pi) 346 P;

3. Bent Meister (Eid) 343 P.

 

„Gruppe A“

 

1. Dänischer Wohld (Eck) 343 P;

2. Jagdhornbläser des Hegeringes Malente(Eut) 332 P;

3.Freischütz Eutin (Eut) 330 P.

 

„Solo A“

 

1. Volker Krötz (HL) 341 P; 2. Dr. Jörg Sellerbeck 325 P;

3. Detlef Kleinwort (Pi) 318 P.

 

„DUO A“

 

1. von Hellms/ Cordes (Pi) 342 P; 2. Kleinwort/ Jessen (Pi) 334 P;

3. Bahndammduo: Wittern/ Schulz (RD-Ost) 332 P;

3. Schuldt/ Freyermuth (Pi) 332 P.

 

„Gruppe G“

 

1. Hohner Harde (RD-Ost) 358 P; 2.Jägerbläsercorps Streichmühle (FL) 356 P;

2. Holm Überläufer (Pi) 356 P; 4. Bläsercorps Aukrug (RD-W) 351 P.

 

„Gruppe ES“

 

1. Angeliter Parforce (FL) 339 P; 2. Bläsercorps Lübeck (HL) 334 P;

3. Freischütz Eutin (Eut) 324 P.

 

„TRIO ES“

 

1.Tri-Angeln: Wargenau-Hahn/ Stoll/ Pankratz (FL) 343 P;

2.TripTriceps Dr. Sellerbeck/ Krötz/ Koppetsch (HL) 308 P;

3. Die lustigen Angeliter (FL) 307 P.

 

 

 

Jörn Neupert

 

Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Bläserwesen.

 2Helfercrewkl

3 Richtertischkl

4Pfarrer Tüblerkl

5JugendgruppeMalentekl

6sieger-Akl

7Sieger-Gkl

8Sieger-ESkl

9Duokl

 

11-Jugend-Solokl

10Heidenberger-klein

10Heidenberger-klein

 

12Triokl

13Solo-Saufederkl

14Bienenstandkl

 

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