Rebhuhn Wanderausstellung

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dsc_0878Gemeinsam kommt man bekanntlich schneller ans Ziel, das weiß man auch beim Landesjagdverband (LJV) in Flintbek. Und so wurde im vergangenen Jahr das deutsch-dänische EU-Projekt zum Schutz des Rebhuhn-Lebensraumes Agrarlandschaft ins Leben gerufen – bis 2012 wollen der Dänische Jägerverband, der Landesjagdverband und die Universität Kiel zusammen mit den Landwirten in der Fehmarnbeltregion die Lebensbedingungen für Rebhühner, die als „Anzeiger“ für den Zustand des Lebensraums dienen, verbessern. eix-marcus1„Das Rebhuhn braucht Perspektiven in der Landwirtschaft“, erklärt Marcus Börner, Assistent der Geschäftsleitung beim LJV.

Eine Wanderausstellung, bei der sich alles um das Rebhuhn und die Projekte dreht, ist seit gestern im Foyer des LLUR zu bewundern. Bis zum 16. März können sich Interessierte über die Arbeit in Sachen Rebhuhn informieren, ganz wichtig: „Beim Rebhuhn-Schutz arbeiten Jäger und Landwirte Hand in Hand, ob es um die Zählung der Hühner beim Monitoring oder die Erprobung rebhuhnfreundlicher Bewirtschaftungsmethoden geht“, führte Börner weiter aus. In Dänemark werden die Reviere mit Vorstehhunden abgelaufen, in Schleswig-Holstein setzt man auf das Wildtierkataster, um die Bestandsgrößen zu ermitteln. „Auch diese Methode soll verglichen werden“, weiß Börner. Bei der Lebensraumgestaltung setzt der LJV auf Ideen wie Blühstreifen oder den Erhalt von Stoppelfeldern über den Winter. „Auch das ermöglicht dem Rebhuhn das Überleben.“ Dafür arbeiten Deutsche, Dänen, Jäger und Landwirte gern gemeinsam.

 

Weitere Informationen zum Projekt unter: www.wildtiermanagement.eu

 

Text und Fotos: S. Eixmann