Die Jagdausübung in Schleswig-Holstein ist auch in Zeiten der Corona-Pandemie grundsätzlich vollumfänglich möglich und vorgesehen. Erlaubt sind sämtliche Formen der Jagd und mit ihr im Zusammenhang stehende Arbeiten.

Allgemein wird weiterhin der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gemäß § 2 der Corona-Bekämpfungsverordnung empfohlen. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, so wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeraten.

Gesellschaftsjagden unterliegen nach § 5a Satz 1 Nr. 1 der Corona-Bekämpfungsverordnung nicht den strengen Anforderungen an Veranstaltungen. Das bedeutet, dass sie unter Einhaltung des Mindestabstandes ohne ein gesondertes Hygienekonzept durchgeführt werden können. Dies gilt jedoch nicht für nach der Jagd geplante „Schüsseltreiben“. Das „Schüsseltreiben“ ist zwar keine Veranstaltung im Sinne der Verordnung, es sind aber die Vorgaben zu den Kontaktbeschränkungen zu beachten (max. 25 Personen innerhalb geschlossener Räume, die nicht geimpft oder genesen sind).

Vorbereitungslehrgänge für die Jägerprüfung sind als Präsenzveranstaltung zulässig. Es ist ein Hygienekonzept nach § 4 der Corona-Bekämpfungsverordnung zu erstellen und es dürfen nur Personen teilnehmen, die geimpft, genesen oder getestet sind (sog. „3G“-Regel).

Weitere Informationen dazu finden Sie unter „3G-Regel“.

Bitte halten Sie sich an die Vorgaben von Bund, Land und Ihrer örtlichen Gesundheitsbehörde. Im Zweifelsfall wählen Sie bitte immer die sichere Option! Auch und gerade in Zeiten von Corona gilt der alte jagdliche Grundsatz: Sicherheit geht vor!

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