Die Niederwildbesätze sind vielerorts zurückgegangen oder stagnieren. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Wandel der Agrarlandschaft spielt hierbei eine ebenso große Rolle wie die Ausbreitung fremder Arten wie dem Marderhund oder dem Waschbär. Heutzutage erfordert es den besonderen Einsatz der Jägerinnen und Jäger, um geeignete Habitate für Niederwildarten wie Rebhuhn, Fasan und Feldhasen aber auch bedrohte Leitarten wie die Feldlerche zu schaffen. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam durch den Jagd- und Naturschutz und die Landwirtschaft gelingen. Um verschiedene Möglichkeiten zur Biotopverbesserung aufzuzeigen, veranstaltet der Landesjagdverband Schleswig-Holstein am 13.06.2020 von 10.00-18.00Uhr auf Gut Augustenhof, 24251 Osdorf den „Tag des Niederwildes“, der Interessierten eine Plattform für Information und Austausch bietet. Vorträge zur aktiven Niederwildhege, Prädatorenmanagement, Stilllegung von Flächen bis hin zu Auswilderungsmaßnahmen bieten ein vielfältiges Programm an diesem Tag. Zahlreiche Aussteller und Experten sind vor Ort.

Die Teilnahme/Eintritt ist kostenlos

Weitere Informationen finden Sie hier: Tag des Niederwildes